23. Sparkassen-Meeting steht bevor

Die Vorfreude steigt !

Am Dienstag, 16.Juli 2024 findet in Staufen im Stadion beim Faustgymnasium das 23.Sparkassen-Meeting des LC Breisgau statt. Nach Stationen in Freiburg, Emmendingen und Denzlingen ist nun der TV Staufen, der auch Stammverein des LC Breisgau ist, Ausrichter des größten Leichtathletik-Meetings in der Region.

Ab 17.30 Uhr beginnen die Wettkämpfe mit den Schülerklassen, die sich in Sprint, Weitsprung und Kugelstoßen messen. Dann folgen die Jugend- und Aktivenklassen mit 100 Meter, 200 Meter, 300 Meter und 400 Meter, Weitsprung und Kugelstoßen. Abschließend finden die Läufe der weiblichen Klassen über 1500 Meter und die der männlichen Klassen über 800 Meter und 3000 Meter statt.

Die Abteilungsleiter Leichtathletik des TV Staufen Britta Zerweck und Markus Riesterer, die ja schon Erfahrung mit der Ausrichtung des Staufener Stadtlaufes haben, erwarten Athleten aus Südbaden und dem benachbarten Elsass.

Unsere Sponsoren, die Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau und die Sparkasse Staufen-Breisach haben auch noch schöne Sachpreise zur Verfügung gestellt.

Zuschauer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei, und auch Nachmeldungen vor Ort sind möglich.

das Denzlingen beim Zeitplan ist natürlich falsch, wir sind im schönen Staufen!

Bei Fragen Mail an geschaeftsstelle@lcrb.de

Team Südbaden hat zugeschlagen

Das Team M50 der StG Südbaden wurde überlegen Baden-Württembergischer Meister im Team-Wettkampf. Das Team mit Athleten des TuS Lörrach-Stetten, SR Yburg, Steinbach und dem LC Breisgau erreichte überragende 9525 Punkte und zeigte keinerlei Schwächen.

Vom LC Breisgau mit dabei vorne von links Wolfgang Scheffler, Michael Oberst und Manuel Arnegger. Die Deutschen Masters-Meister Manuel Arnegger (M50) und Wolfgang Scheffler (M55) sammelten die meisten Punkte ein, indem sie 1,72 Meter bw. 1,64 Meter hoch sprangen. Außerdem punkteten die beiden Denzlinger im Sprint (13,09 bzw. 13,15 Sekunden) und Wolfgang im Weitsprung (5,20 Meter). Außerdem waren sie auch in der Staffel vertreten, die 50,73 Sekunden lief.

Michael Oberst, der älteste im Team, lief 2:40,50 Minuten über 800 Meter und 12:44,97 Minuten über die 3000 Meter.

Herzlichen Glückwunsch. Und toi toi toi für die Deutschen Team-Meisterschaften, die Ende September in Lage stattfinden.

Und wieder 7 Medaillen

Im bayrischen Erding fanden die diesjährigen Deutschen Master-Meisterschaften statt, parallel zum Eröffnungsspiel der Fußball-EM 2024 in München, was für volle Straßen, Bahnhöfe und Hotels führte.

Vom LC Breisgau waren die drei erfolgreichen Athleten von den Baden-Würrtembergischen Masters am Start, die wieder sieben Medaillen holten, diesmal vier in Gold und drei in Silber.

Den Anfang machte Manuel Arnegger im Dreisprung der M50, den er mit 11,94 Metern souverän gewann, auch wenn es mit der 12 vor dem Komma nicht klappen wollte. Danach ging es zum Hochsprung der M55, bei dem sich Wolfgang Scheffler mit übersprungenen 1,60 Meter den Titel abholte. In der M50 erwischte Manuel Arnegger einen sehr guten Tag, denn nachdem er sich mit 1,70 Meter Gold geholt hatte, ließ er 1,76 Meter auflegen. Bereits im ersten Versuch floppte er über diese Höhe und sprang damit so hoch wie schon lange nicht mehr. Einen Versuch machte er noch über 1,80 Meter, aber der Regen sorgte für schlechte Bedingungen, so dass er auf weitere Versuche verzichtete.

Schliesslich stand kurz danach die Staffel über 4×100 Meter der M50 an, bei der die beiden zusammen Björn Wind und Björn Maier die Startgemeinschaft Südbaden bilden. In der sehr guten Zeit von 48,78 Sekunden mussten sie nur der Startgemeinschaft Leinesprinter den Vortritt lassen, die 48,43 Sekunden liefen.  In der Staffel vereint, über 100 Meter Hürden Konkurrenten,  lieferten sich die beiden Björns ein hochwertiges Duell. Beide rannten 15,11 Sekunden, die Tausendstel-Entscheidung fiel zugunsten von Björn Maier aus.

Für Wolfgang Scheffler ging es dann noch zum Dreisprung der M55. Hinter dem überragenden Martin Triebstein, der 12,29 Meter in die Grube brachte, entwickelte sich ein spannender Kampf um Platz zwei. Den holte sich Wolfgang mit 10,89 Meter und vier Zentimetern Vorsprung.

Ähnlich knapp wurde es für Gabriele Engelhardt, die seit Beginn von Corona keine Deutschen Meisterschaften mehr bestritten hatte. Zuletzt bremste die Hammerwerferin eine schwere Fußverletzung aus, die ihr immer noch zu schaffen macht. So konzentrierte sich die 55-Jährige auf den ersten Versuch, bei dem ihr eine Weite von 42,41 Metern glückte. Ihre Konkurrentin Dagmar Suhling aus Bremen kam ihr immer näher, aber deren 42,06 Meter reichten nicht, so dass der Titel in den Breisgau ging.

7 auf einen Streich

Dieses Jahr konnte endlich wieder ein Ausrichter für die Baden-Württembergischen Seniorenmeisterschaften – heute Masters genannt – gefunden werden. Und so ging die Reise am vergangenen Wochenende auf die Schwäbische Alb nach Heidenheim. Dort traten am Samstag die LC Breisgau- Athleten Manuel Arnegger, Wolfgang Scheffler und Gabriele Engelhardt sieben Mal an – und holten 7 Titel auf einen Streich.

Den Anfang machte Gabriele Engelhardt im Hammerwerfen der W55, wo sie auf ihre langjährige Konkurrentin und Freundin Silke Finkbeiner vom VfL Waiblingen traf. Die beiden duellierten sich auf nationalem Spitzenniveau, am Ende hatte die Bad Krozingerin die Nase knapp vorne, mit 41,10 zu 40,66 Meter. Ein schönes Comeback nach Corona-Pause und Verletzungssorgen an einem besonderen Ort, ist die 55-Jährige doch in Heidenheim zur Schule gegangen.

von links: Silke Finkbeiner, Gabriele Engelhardt und Birgit Ott ; Hammer W55

Am frühen Nachmitag gewannen Manuel Arnegger und Wolfgang Scheffler ihre Titel Nummer 1 über 100 Meter Hürden. Manuel (M50) war bereits nach 15,35 Sekunden im Ziel, Wolfgang (M55) benötigte 17,69 Sekunden. Danach zeigte sich das Wetter von seiner ungemütlichsten Seite, denn ein Gewitter mit Starkregen und Hagel zog über das Stadion hinweg, so dass die Veranstaltung für eineinhalb Stunden unterbrochen werden musste. Bei dann deutlich kühleren Temperaturen und feucht-rutschigem Boden sollten Hochsprung und Dreisprung parallel stattfinden, ein nicht machbares Unterfangen. Es konnte mit den Kampfrichtern vereinbart werden, dass die beiden nach beendetem Hochsprung im Dreisprung nachspringen können.

Wolfgang Scheffler konnte sich so mit 1,61 Meter gegen seine Konkurrenz durchsetzen, Manuel siegte mit 1,65 Meter und verzichtete dann auf weitere Versuche. Schließlich galt es Disziplin Nummer 3 zu absolvieren. Hier landete Manuel Arnegger bei 11,45 Meter im ersten Versuch – und verzichtete auch hier auf weitere Versuche, da die Konkurrenz ihn nicht mehr gefährden konnte. Wolfgang Scheffler sprang im sechsten Versuch noch auf 10,44 Meter und hatte damit ebenfalls Titel Nummer 3 in der Tasche. Auf weitere Disziplinen und die Staffel verzichteten die beiden, denn bereits am kommenden Wochenende geht es ins bayrische Erding, wo die Deutschen Masters stattfinden werden.

Deutscher Rekord im Elsass

Deutscher Rekord im Elsass

In  Volgelsheim, dem ersten Ort in Frankreich, wenn man bei Breisach über den Rhein fährt, fand am vergangenen Wochenende  das ‚1. Hammerfaschd‘ statt fand – ein reines Hammerwurf-Meeting mit internationaler Top-Besetzung.

Gleich im ersten Wettkampf der weiblichen U18 traf die Lokalmatadorin Candice Beaujean von Pays Colmar Athlétisme auf die Münchnerin Clara Hegemann – und damit die Nummer 6 auf die Nummer 1 der Welt. Dabei ließ sich Hegemann von ihren ersten beiden Fehlversuchen nicht irritieren und setzte sich im dritten Durchgang mit einem Sicherheitswurf auf 63 Metern in Front. Dann wurde die groß gewachsene und austrainierte Athletin immer sicherer und siegte am Ende mit einer neuen persönlichen Bestleistung und damit einer neuen deutschen U18-Bestleistung und damit einer neuen Weltjahres-Bestleistung von 71,77 Metern. Beeindruckend, wie die 16-Jährige den 3-Kilo-Hammer mit nur drei Drehungen beschleunigt und mit einem starken Abwurf auf die Reise schickt.

Doch damit nicht genug, denn am nächsten Tag fand Teil 2 der Veranstaltung in Raedersheim statt und dort konnte sie sich auf unglaubliche 72,66 Meter steigern.

Aber auch in den anderen Wettbewerben wurden von Athletinnen und Athleten aus Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg toller Sport gezeigt. In der Frauenkonkurrenz waren auch die beiden besten chinesischen Werferinnen, die sich in Deutschland auf die Olympischen Spiele in Paris vorbereiten, am Start. Sie haderten jedoch mit dem nassen Ring, konnten ihre 4-Kilo-Hämmer aber trotzdem auf über 68 Meter werfen.

Eine tolle Veranstaltung, die von Thierry Lichtlé mit viel Liebe zum Detail und dem Wissen, was Hammerwerfer brauchen, bestens organisiert wurde Auch das feuchte Wetter konnte ihr nichts anhaben, denn Schirmherrin war die persönlich anwesende Betty Heidler, die Deutsche Rekordhalterin, frühere Weltrekordinhaberin und Weltmeisterin sowie Olympiamedaillen-Gewinnerin.

Broschüre Leichtathletik-Veranstaltungen

Auch für 2024 hat Thomas Scherzinger von der Gesellschaft zur Förderung der Leichtathletik im Breisgau wieder eine Veranstaltungsbroschüre aufgelegt. Kurz nach Ostern konnte bereits mit der Verteilung begonnen werden.

Die Ausschreibungen der einzelnen Veranstaltungen sind auch auf dieser Website unter Veranstaltungen einsehbar.

Wir danken allen Veranstaltern und Inserenten für die Beteiligung.

Auf die Masters ist Verlass

Nachdem es drei Jahre lang keine Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren gab, konnte für 2024 ein Ausrichter gefunden werden. Dortmund stemmte diese große Veranstaltung, eine Woche nach den Aktiven-Meisterschaften.

Mit Manuel Arnegger und Wolfgang Scheffler waren die beiden Medaillensammler des LC Breisgau am Start. Und die beiden lieferten wieder ab: Manuel gewann den Hochsprung der M50 mit sehr guten 1,75 Meter und hatte 24 Zentimeter Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Wolfgang siegte in der M55 mit 1,69 Meter. Allerdings musste er diese Höhe auch springen um zu gewinnen, denn die anderen Medaillengewinner sprangen jeweils 1,66 Meter hoch.

BLV-Hallen-Finals

Anfang März fand die Hallensaison für die Jugend ihren Abschluss mit den BLV-Hallen-Finals in Mannheim. Leider sollte es für einen Podiumsplatz nicht reichen, aber schöne Platzierungen gab es trotzdem.

So konnte Johannes Flotho über 1500 Meter der U18 den vierten Platz in 4:55,01 Minuten erreichen.

Ebenfalls Vierte wurde die 4×200-Meter-Mix-Staffel der U20 mit Katja Hohe, Svenja Simmes, Finn Jung und Luis Berger, die 1:53,59 Minuten lief.

Emily Martig zeigte sich mit der Kugel stark verbessert und kam mit 10,28 Meter auf Rang 5, ebenso wie mit 26,80 Sekunden über 200 Meter. Über 60 Meter qualifizierte sie sich mit 8,11 Sekunden fürs Finale, wo sie in 8,15 Sekunden Platz 6 erreichte.

Das B-Finale über 60 Meter konnte in der U18 Finn Jung mit 7,77 Sekunden erreichen, wo er in 7,75 Sekunden Rang drei belegte. Svenja Simmes wagte sich über die 400 Meter und wurde hier 11 in 72,02 Sekunden. Ebenfalls über 400 Meter erreichte Luis Berger in der U20 Rang 7. Er lief 55,37 Sekunden und war damit fast so schnell wie im Freien.

Emily als Einzelkämpferin unterwegs

Sowohl bei den Ba-Wü Finals in Sindelfingen als auch bei den Süddeutschen Finals in München war Emily Martig die einzige Starterin des LC Breisgau.

In Sindelfingen lief sie 8,13 Sekunden über 60 Meter und 26,73 Sekunden über 200 Meter. Auch in München zeigte sie wieder eine stabile Leistung und war nach 8,16 Sekunden im Ziel.

Bei den Ba-Wü Finals zeigten sich auch die Läuferinnen des TB Emmendingen, die nun von Raphael Dumm trainiert werden. Einen tollen Erfolg feierte Rebekka Flotho. Sie gewann die 1500 Meter der U20 in 5:01,30 Minuten. Und die beiden U18-Athletinnen Judit Aechtle und Ruby Wohlfahrt liefen starke 2:21,60 bzw. 2:22,55 Minuten über die 800 Meter.

Medaillenregen bei den Landesmeisterschaften der Masters

In Mannheim fanden am ersten Februarwochenende die Baden-Württembergischen Meisterschaften der Senioren statt – und Wolfgang Scheffler und Manuel Arnegger vom LC Breisgau heimsten viele Medaillen ein.

Wolfgang gewann in der M55 Gold über 60 Meter Hürden (10,56 Sekunden), im Hochsprung (1,60 Meter), im Weitsprung (5,03 Meter) und im Dreisprung (10,45 Meter). Damit zeigte er sich gut erholt von seiner Fuß-OP vor 9 Monaten, die ihn im letzten Sommer ausgebremst hatte.

Sein Trainingskollege beim TV Denzlingen ist Manuel Arnegger und dieser siegte in der M50 im Hochsprung (1,68 Meter) und im Dreisprung (11,17 Meter). Über die 60 Meter Hürden lief er sehr gute 9,56 Sekunden, was Platz 3 in der deutschen Bestenliste bedeutet. Aber noch schneller war Björn Wind vom TuS Lörrach-Stetten mit 9,42 Sekunden, der ihm den Titel wegschnappte.

von links: Björn Maier, Björn Wind, Manuel Arnegger und Wolfgang Scheffler

In der 4×200 Meter-Staffel der M50 liefen Manuel Arnegger und Björn Wind dann zusammen mit Wolfgang Scheffler und Björn Maier als StG Südbaden ein phantastisches Rennen, in dem sie sowohl die Staffeln der M40 als auch der M30 hinter sich ließen. In 1:52,67 Minuten waren sie am Ende 4 Hundertstel schneller.