Silbermedaille für Stefanie Hermel mit der deutschen Halbmarathon-Mannschaft

Bei den Europameisterschaften der Mastersklassen Non Stadia (EMACNS) ging Stefanie Hermel im Halbmarathon der W45 an den Start. Die Meisterschaft im Halbmarathon, Crosslauf, 10-Kilometer-Lauf und im Straßengehen fand in Catania auf Sizilien statt. Die letzten Jahre ist Stefanie auf Sizilien beim geliebten Berglauf auf den Ätna gestartet, dieses Jahr nutzte sie die Möglichkeit, an den Europameisterschaften teilzunehmen.

Das Rennen fand an der Strandpromenade bei hohen Temperaturen und ohne Schatten statt, so dass die Bedingungen schwierig waren.

Stefanie Hermel im Deutschlandtrikot beim Halbmarathon in Catanie
Stefanie Hermel im Deutschlandtrikot beim Halbmarathon in Catania

In der Zeit von 1:33,02 Stunden erreichte sie in einem stark besetzen Feld den 8. Rang in der W45. „Ich bin mit der Zeit relativ zufrieden, denn ich habe nicht oft jemanden vor mir gehabt und dann rennt man alleine gegen den Wind“. Zusätzlich kamen Magenprobleme dazu, so dass sie froh war, es bis ins Ziel geschafft zu haben. Die Krönung war dann noch die Mannschaftswertung, denn hier erreichte die Deutsche Mannschaft den Silberrang.

Die Deutsche Halbmarathon-Mannschaft gewinnt Silber bei den EMACNS ,
in der Mitte Stefanie Hermel und im Hintergrund der schneebedeckte Ätna
Foto:privat

Damit endet eine äußerst erfolgreiche Wettkampfphase der LC Breisgau-Masters mit drei internationalen Medaillen.

Die Bahn ist eröffnet

Ende April fand die Bahneröffnung in Lahr statt und einige Athletinnen und Athleten des LC Breisgau nutzten die Gelegenheit zu einer ersten Standortbestimmung.

Herausragendes Ergebnis war die Weite von Jan Jurkoweit beim Kugelstoßen. Mit 14,24 Metern gewann der M45-Athlet unangefochten bei den Männern. Mit Wolfgang Scheffler war ein weiterer Masters-Athlet am Start, er belegte im Weitsprung der Männer mit 5,17 Metern den zweiten Platz, die 100 Meter absolvierte er in 13,42 Sekunden.

Im Sprint der weiblichen Jugend zeigten sich die Athletinnen aus der Trainingsgruppe des PTSV Jahn Freiburg. Bei der WU20 überzeugte Alma Homberger mit 12,97 Sekunden über 100 Meter und 26,96 Sekunden über die 200 Meter.

In der WU18 gewann Hanna Meißner den Weitsprung mit 4,77 Meter vor Eva Maria Kapferer mit 4,24 Metern, die im Kugelstoßen 8,67 Meter erzielte. Über 200 Meter lag Hanna in 28,67 Sekunden vorne.

Leichtathleik-Veranstaltungen im Breisgau

Wir freuen uns sehr, dass auch für 2026 wieder eine Broschüre mit den Leichtathletik-Veranstaltungen im Breisgau veröffentlicht wurde. Rechtzeitig zum Freiburg Marathon und den ersten Bahnveranstaltungen konnten wir die ersten Exemplare verteilen.

Unser herzlicher Dank geht an

Thomas Scherzinger, der die Broschüre wieder zusammengestellt hat,

an die Vereine die uns ihre Ausschreibungen zur Verfügung gestellt haben,

den Fotografen, die zahlreiche Bilder beigetragen haben

und natürlich auch unseren Inserenten, die vielfach schon seit vielen Jahren den Druck finanzieren.

Freiburg Halbmarathon

Am zweiten Sonntag im April fand der Mein Freiburg Marathon statt und beim Halbmarathon war der LC Breisgau mit drei Läufern vertreten.

Nicklas Scheffler im blauen Shirt mit der 12012, rechts daneben Frederik Schloßhauer mit der 9990 und hinter ihm verdeckt Sebastian von Schwerin
Bild von Daniel Thoma

Schnellster war Frederik Schloßhauer in 1:20,04 Stunden, Sebastian von Schwerin war nach 1:22,34 Stunden im Ziel, dicht gefolgt von Nicklas Scheffler mit 1:23,23 Stunden.

Silber und Bronze bei den Europameisterschaften Masters Indoor

Einen erfolgreichen Ausflug nach Torun (Polen) machten Wolfgang Scheffler und Gabriele Engelhardt. Die beiden Vorstandsmitglieder des LC Breisgau nahmen an der Emaci (European Masters Championchips Indoor) teil, die eine Woche nach der Hallen-Weltmeisterschaft der Aktiven in der imposanten Leichtathletikhalle von Torun stattfand.

Für Wolfgang begann es gleich mit seiner Lieblingsdisziplin Hochsprung. Nachdem er wenige Wochen zuvor Deutscher Hallenmeister in der M55 geworden war, konnte er auch auf europäischer Ebene mithalten. Bis 1,60 Meter sprang der 57-Jährige alle Höhen im ersten Versuch und es waren noch 4 Teilnehmer dabei. Über 1,65 Meter ging es für alle in den dritten Versuch, Wolfgang touchierte die Latte und sie fiel. Beim Serben Aca Stankovic dagegen blieb sie liegen, so dass dieser Gold gewann. Wolfgang Scheffler ist stolz und glücklich mit seiner Silbermedaille.

Als nächstes stand der Fünfkampf auf dem Programm, hier lieferte Wolfgang seine Leistungen ab. Mit einem Sieg im Hochsprung, einer Schwäche beim Kugelstoßen und einem couragierten 1000-Meter-Lauf kam er mit 3412 Punkten auf den neunten Platz.

Zum Schluß der Veranstaltung wurde noch der Dreisprung ausgetragen und trotz der ganzen vorherigen Anstrengungen war noch Energie da für einen Sprung auf 11,03 Meter, der zu einem nicht erwarteten 4.Platz reichte.

Wolfgang Scheffler und Gabriele Engelhardt in der Arena von Torun (PL) Bild: Hanna Scheffler

Bei den Winterwurfmeisterschaften der Emaci ging nach längerer internationaler Pause Gabriele Engelhardt wieder an den Start. Mittlerweile in der W55 angekommen startete sie in einem großen Teilnehmerinnenfeld gegen starke Konkurrenz. Die 57-Jährige kam nur schwer in den Wettkampf, sicherte sich aber mit dem dritten Versuch auf 40,71 Meter eine Medaille. Im letzten Durchgang kam es dann zum spannenden Finale, denn Gabi konnte sich auf 42,91 Meter verbessern und auf den Silberrang vorschieben, wurde jedoch mit 43,26 Meter von der Finnin Kirsi Spoof-Tuomi ausgekontert, Gold ging an deren Landsfrau Satu Lehtonen mit 43, 61 Metern.

Am Ende konnten beide mit vielen schönen Begegnungen, zufrieden und mit einer Medaille im Gepäck nach Hause fahren und das Osterfest genießen.

Deutsche Halbmarathon-Meisterschaften in Frankfurt


Frederik Schloßhauer hatte sich zusammen mit Raphael Dumm ein halbes Jahr lang intensiv vorbereitet für den Start bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Frankfurt, die im Rahmen des 24. mainova Halbmarathons Ende März ausgetragen wurden. Ein Event mit über 12.000 Teilnehmern und „echt eine mega Erfahrung und hat sich definitiv für mich gelohnt“, berichtet Frederik.

Frederik Schloßhauer bei den Dt. Halbmarathon-Meisterschaften 26 am Mainufer vor der Skyline von Frankfurt
Bild: privat

Am Ende hat es mit offiziellen 1:19:08 Stunden für Platz 262 bei den deutschen Meisterschaft gereicht. „Der Start war sehr chaotisch mit viel Rangeleien und ich konnte nicht immer Ideallinie laufen. Jedoch kam ich super ins Rennen rein und es hat an diesem Tag alles gepasst“, zeigt sich Frederik mit der Zeit sehr zufrieden, die auch eine neue persönliche Bestzeit für ihn ist.

Frederik und Raphael, die beiden Finisher im Frankfurter Waldstadion
Bild: privat


Medaillenregen bei den Deutschen Masters

Bei den Deutsche Hallen‑Masters 2026 am 6. und 7. März in Düsseldorf konnten Manuel Arnegger und Wolfgang Scheffler (LC Breisgau, TV Denzlingen) sowie Gabriele Engelhardt (LC Breisgau/TV Breisach) mit starken Leistungen überzeugen und mehrere Medaillen gewinnen.

In der Altersklasse M50 sicherte sich Manuel Arnegger den Deutschen Meistertitel im Dreisprung. Mit einer Weite von 11,64 Metern setzte er sich gegen die Konkurrenz durch und stand am Ende ganz oben auf dem Podest. Auch in seinen weiteren Disziplinen zeigte Arnegger eine überzeugende Form: Im Weitsprung belegte er mit 5,46 Metern einen starken vierten Platz. Ebenfalls Rang vier erreichte er im 60-Meter-Hürdenlauf, den er in 9,46 Sekunden absolvierte.

Noch erfolgreicher verlief das Wochenende für Wolfgang Scheffler in der Altersklasse M55. Gleich zwei Mal durfte er sich über den Deutschen Meistertitel freuen. Im Dreisprung gewann er mit 10,45 Metern Gold, im Weitsprung setzte er sich mit einer Weite von 5,17 Metern ebenfalls an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Zudem sprang Scheffler im Hochsprung über 1,66 Meter und wurde damit Deutscher Vizemeister.

Wolfgang Scheffler – mit reichlich Edelmetall dekoriert – Deutsche Masters Halle 26 in Düsseldorf Foto: privat

Auch gemeinsam standen die beiden Athleten auf dem Podest. In der Altersklasse M50 liefen sie als Mitglieder der 4-x-200-Meter-Staffel der StG Südbaden zu einer Zeit von 1:47,59 Minuten und sicherten sich damit den dritten Platz.

Beim Hammerwerfen der W55 zeigte sich Gabriele Engelhardt. Gleich im ersten Versuch schleuderte die 57-Jährige das 3-Kg-Gerät auf 43,27 Meter und sicherte sich damit den Titel.

Viel Spaß hatte die W55 – Hammerwurf bei der Siegerehrung – in der Mitte die kleine Gabi – Foto: privat

Mit insgesamt vier Deutschen Meistertiteln, einer Silber- und einer Bronzemedaille sowie weiteren Top-Platzierungen kehrten die Drei äußerst erfolgreich von den nationalen Titelkämpfen aus Düsseldorf zurück und sorgten für einen starken Auftritt der regionalen Leichtathletik. Zudem zeigten sich Wolfgang und Gabi bereit für die Masters-EM, die Ende März im polnischen Torun stattfindet.

Bericht: Stefanie Flotho mit Ergänzungen von Gabriele Engelhardt

Michael Oberst und Johannes Flotho sind Gesamtsieger in der Crosslaufserie

Ende Februar konnte der Crosslauf am Opfinger See nachgeholt werden und damit auch die Gesamtsieger der Crosslaufserie ermittelt werden.

Bei der männlichen Jugend U20 trat Johannes Flotho (LC Breisgau/TV Denzlingen) an, siegte in 20:51 Minuten und konnte damit auch den Gesamtsieg einfahren. Damit geht eine erfolgreiche Wintersaison zu Ende, die mit Erfolgen über 1500 Meter, im Speerwerfen und im Crosslauf in Erinnerung bleiben wird.

Sieger und Gesamtsieger: Johannes Flotho beim Crosslauf am Opfinger See – Bild von Daniel Thoma


In der M60 absolvierte Michael Oberst (LC Breisgau/TV Freiburg St. Georgen) den 8750 Meter langen Hauptlauf. Die sieben Runden durch Ufermatsch, Beachsand und über die Liegewiese am Opfinger See absolvierte er in 39:48 Minuten. „Meine Tageskonkurrenz in der M60 habe ich in der ersten bzw. dritten Runde hinter mir gelassen“ freute sich der Neu-60er über seinen Tagessieg. Letztlich unangefochten gewann er auch die Serie, weil Klaus Muser vom TuS Badenweiler, einziger Konkurrent um den Gesamtsieg in seiner Altersklasse, zum vierten Lauf der Serie nicht angetreten ist. „Ein solider Auftakt ins Laufjahr. Next Exit Sulzburg“ fasste Michael Oberst den Tag zusammen.I

Michael Oberst am Opfinger See – Sieger und Gesamtsieger in der M60 – Bild : privat

Starke Hallensaison von Ruby Wohlfahrt

Unsere Mittelstreckenläuferin Ruby Wohlfahrt hat in der Hallensaison eindrucksvoll gezeigt, dass das Wintertraining sich ausgezahlt hat. Gleich bei ihrem Saisonauftakt am 17. Januar in Sindelfingen überzeugte Ruby über 800 Meter mit starken 2:13,73 Minuten. Damit erzielte sie nicht nur eine hervorragende Hallenzeit, sondern blieb auch ganz nah an ihrer persönlichen Bestleistung. Mit diesem Rennen sicherte sich Ruby die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften der U20 in Sindelfingen sowie für den Ländervergleichskampf im Juni in Brixen. Nur eine Woche später unterstrich sie ihre starke Form erneut und stellte über 400 Meter in 58,90 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf. Kurz vor den Deutschen Jugendmeisterschaften wurde Ruby jedoch krank und konnte in Sindelfingen deshalb nicht ihr volles Leistungsvermögen abrufen. Dennoch war die Teilnahme und das erste „Hineinschnuppern“ in die Konkurrenz der älteren Athletinnen eine wertvolle Erfahrung. Insgesamt zieht Ruby ein sehr positives Fazit ihrer Hallensaison. Besonders über ihre neue Bestzeit über 400 Meter freut Ruby sich sehr. Die Hallensaison war ein wichtiger Zwischenschritt – und lässt Ruby nun im Hinblick auf den Sommer von einer Finalteilnahme bei den Deutschen Jugendmeisterschaften über 800 Meter träumen.

Bericht von Clara Möll

Bronze bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Erfurt

Unsere Staffel: Jakob, Jonas, Luis und Tim © Nele Weidhase

Am 14. Februar 2026 fanden in Erfurt die Deutschen Hochschulmeisterschaften der Leichtathletik in der Halle statt. Im blauen Trikot der Uni Freiburg starteten einige unserer Athlet*innen und Vorstandsmitglieder.

Im 60-Meter-Sprint gingen gleich mehrere Athlet*innen an den Start. Bei den Frauen steigerte Lena Taube ihre persönliche Bestleistung auf 8,94 Sekunden. Bei den Männern verpasste Jakob Buttenmüller die angestrebte Marke von unter acht Sekunden nur hauchdünn – mit 8,02 Sekunden stellte er dennoch eine neue persönliche Bestzeit auf. Ebenfalls starke Rennen zeigten Tim Hildebrandt (7,91 Sekunden) sowie Jonas van der Does, der mit 7,34 Sekunden nur knapp den Einzug ins B-Finale verpasste.

Das Team des LCB in Erfurt: v.l.n.r.: Nele Weidhase, Jakob Buttenmüller, Jonas van der Does, Tim Hildebrandt, Luis Berger, Emma Kaufmann und Lena Taube

Jonas van der Does trat zusätzlich im Weitsprung an. Trotz kleiner Anlaufschwierigkeiten präsentierte er mehrere gelungene Versuche und sprang mit 6,12 Metern nur knapp unter seine persönliche Bestleistung. Diese Weite sicherte ihm einen starken fünften Platz.

Ein echtes Ausrufezeichen setzte das Team in der 4 × 200-Meter-Staffel. Die Frauen mit Emma Jung, Sophie Friedler, Lena Taube und Emma Kaufmann liefen in 1:58,89 Minuten auf einen hervorragenden fünften Platz. Die Männerstaffel mit Luis Berger, Tim Hildebrandt, Jakob Buttenmüller und Jonas van der Does krönte den Wettkampftag schließlich mit Bronze: In schnellen 1:40,42 Minuten sicherte sich das Quartett den dritten Platz und damit einen Podestplatz bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften.