Frederik Schloßhauer hatte sich zusammen mit Raphael Dumm ein halbes Jahr lang intensiv vorbereitet für den Start bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Frankfurt, die im Rahmen des 24. mainova Halbmarathons Ende März ausgetragen wurden. Ein Event mit über 12.000 Teilnehmern und „echt eine mega Erfahrung und hat sich definitiv für mich gelohnt“, berichtet Frederik.
Frederik Schloßhauer bei den Dt. Halbmarathon-Meisterschaften 26 am Mainufer vor der Skyline von Frankfurt Bild: privat
Am Ende hat es mit offiziellen 1:19:08 Stunden für Platz 262 bei den deutschen Meisterschaft gereicht. „Der Start war sehr chaotisch mit viel Rangeleien und ich konnte nicht immer Ideallinie laufen. Jedoch kam ich super ins Rennen rein und es hat an diesem Tag alles gepasst“, zeigt sich Frederik mit der Zeit sehr zufrieden, die auch eine neue persönliche Bestzeit für ihn ist.
Frederik und Raphael, die beiden Finisher im Frankfurter Waldstadion Bild: privat
Bei den Deutsche Hallen‑Masters 2026 am 6. und 7. März in Düsseldorf konnten Manuel Arnegger und Wolfgang Scheffler (LC Breisgau, TV Denzlingen) sowie Gabriele Engelhardt (LC Breisgau/TV Breisach) mit starken Leistungen überzeugen und mehrere Medaillen gewinnen.
In der Altersklasse M50 sicherte sich Manuel Arnegger den Deutschen Meistertitel im Dreisprung. Mit einer Weite von 11,64 Metern setzte er sich gegen die Konkurrenz durch und stand am Ende ganz oben auf dem Podest. Auch in seinen weiteren Disziplinen zeigte Arnegger eine überzeugende Form: Im Weitsprung belegte er mit 5,46 Metern einen starken vierten Platz. Ebenfalls Rang vier erreichte er im 60-Meter-Hürdenlauf, den er in 9,46 Sekunden absolvierte.
Noch erfolgreicher verlief das Wochenende für Wolfgang Scheffler in der Altersklasse M55. Gleich zwei Mal durfte er sich über den Deutschen Meistertitel freuen. Im Dreisprung gewann er mit 10,45 Metern Gold, im Weitsprung setzte er sich mit einer Weite von 5,17 Metern ebenfalls an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Zudem sprang Scheffler im Hochsprung über 1,66 Meter und wurde damit Deutscher Vizemeister.
Wolfgang Scheffler – mit reichlich Edelmetall dekoriert – Deutsche Masters Halle 26 in Düsseldorf Foto: privat
Auch gemeinsam standen die beiden Athleten auf dem Podest. In der Altersklasse M50 liefen sie als Mitglieder der 4-x-200-Meter-Staffel der StG Südbaden zu einer Zeit von 1:47,59 Minuten und sicherten sich damit den dritten Platz.
Beim Hammerwerfen der W55 zeigte sich Gabriele Engelhardt. Gleich im ersten Versuch schleuderte die 57-Jährige das 3-Kg-Gerät auf 43,27 Meter und sicherte sich damit den Titel.
Viel Spaß hatte die W55 – Hammerwurf bei der Siegerehrung – in der Mitte die kleine Gabi – Foto: privat
Mit insgesamt vier Deutschen Meistertiteln, einer Silber- und einer Bronzemedaille sowie weiteren Top-Platzierungen kehrten die Drei äußerst erfolgreich von den nationalen Titelkämpfen aus Düsseldorf zurück und sorgten für einen starken Auftritt der regionalen Leichtathletik. Zudem zeigten sich Wolfgang und Gabi bereit für die Masters-EM, die Ende März im polnischen Torun stattfindet.
Bericht: Stefanie Flotho mit Ergänzungen von Gabriele Engelhardt
Ende Februar konnte der Crosslauf am Opfinger See nachgeholt werden und damit auch die Gesamtsieger der Crosslaufserie ermittelt werden.
Bei der männlichen Jugend U20 trat Johannes Flotho (LC Breisgau/TV Denzlingen) an, siegte in 20:51 Minuten und konnte damit auch den Gesamtsieg einfahren. Damit geht eine erfolgreiche Wintersaison zu Ende, die mit Erfolgen über 1500 Meter, im Speerwerfen und im Crosslauf in Erinnerung bleiben wird.
Sieger und Gesamtsieger: Johannes Flotho beim Crosslauf am Opfinger See – Bild von Daniel Thoma
In der M60 absolvierte Michael Oberst (LC Breisgau/TV Freiburg St. Georgen) den 8750 Meter langen Hauptlauf. Die sieben Runden durch Ufermatsch, Beachsand und über die Liegewiese am Opfinger See absolvierte er in 39:48 Minuten. „Meine Tageskonkurrenz in der M60 habe ich in der ersten bzw. dritten Runde hinter mir gelassen“ freute sich der Neu-60er über seinen Tagessieg. Letztlich unangefochten gewann er auch die Serie, weil Klaus Muser vom TuS Badenweiler, einziger Konkurrent um den Gesamtsieg in seiner Altersklasse, zum vierten Lauf der Serie nicht angetreten ist. „Ein solider Auftakt ins Laufjahr. Next Exit Sulzburg“ fasste Michael Oberst den Tag zusammen.I
Michael Oberst am Opfinger See – Sieger und Gesamtsieger in der M60 – Bild : privat
Unsere Mittelstreckenläuferin Ruby Wohlfahrt hat in der Hallensaison eindrucksvoll gezeigt, dass das Wintertraining sich ausgezahlt hat. Gleich bei ihrem Saisonauftakt am 17. Januar in Sindelfingen überzeugte Ruby über 800 Meter mit starken 2:13,73 Minuten. Damit erzielte sie nicht nur eine hervorragende Hallenzeit, sondern blieb auch ganz nah an ihrer persönlichen Bestleistung. Mit diesem Rennen sicherte sich Ruby die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften der U20 in Sindelfingen sowie für den Ländervergleichskampf im Juni in Brixen. Nur eine Woche später unterstrich sie ihre starke Form erneut und stellte über 400 Meter in 58,90 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf. Kurz vor den Deutschen Jugendmeisterschaften wurde Ruby jedoch krank und konnte in Sindelfingen deshalb nicht ihr volles Leistungsvermögen abrufen. Dennoch war die Teilnahme und das erste „Hineinschnuppern“ in die Konkurrenz der älteren Athletinnen eine wertvolle Erfahrung. Insgesamt zieht Ruby ein sehr positives Fazit ihrer Hallensaison. Besonders über ihre neue Bestzeit über 400 Meter freut Ruby sich sehr. Die Hallensaison war ein wichtiger Zwischenschritt – und lässt Ruby nun im Hinblick auf den Sommer von einer Finalteilnahme bei den Deutschen Jugendmeisterschaften über 800 Meter träumen.
Am 14. Februar 2026 fanden in Erfurt die Deutschen Hochschulmeisterschaften der Leichtathletik in der Halle statt. Im blauen Trikot der Uni Freiburg starteten einige unserer Athlet*innen und Vorstandsmitglieder.
Im 60-Meter-Sprint gingen gleich mehrere Athlet*innen an den Start. Bei den Frauen steigerte Lena Taube ihre persönliche Bestleistung auf 8,94 Sekunden. Bei den Männern verpasste Jakob Buttenmüller die angestrebte Marke von unter acht Sekunden nur hauchdünn – mit 8,02 Sekunden stellte er dennoch eine neue persönliche Bestzeit auf. Ebenfalls starke Rennen zeigten Tim Hildebrandt (7,91 Sekunden) sowie Jonas van der Does, der mit 7,34 Sekunden nur knapp den Einzug ins B-Finale verpasste.
Das Team des LCB in Erfurt: v.l.n.r.: Nele Weidhase, Jakob Buttenmüller, Jonas van der Does, Tim Hildebrandt, Luis Berger, Emma Kaufmann und Lena Taube
Jonas van der Does trat zusätzlich im Weitsprung an. Trotz kleiner Anlaufschwierigkeiten präsentierte er mehrere gelungene Versuche und sprang mit 6,12 Metern nur knapp unter seine persönliche Bestleistung. Diese Weite sicherte ihm einen starken fünften Platz.
Ein echtes Ausrufezeichen setzte das Team in der 4 × 200-Meter-Staffel. Die Frauen mit Emma Jung, Sophie Friedler, Lena Taube und Emma Kaufmann liefen in 1:58,89 Minuten auf einen hervorragenden fünften Platz. Die Männerstaffel mit Luis Berger, Tim Hildebrandt, Jakob Buttenmüller und Jonas van der Does krönte den Wettkampftag schließlich mit Bronze: In schnellen 1:40,42 Minuten sicherte sich das Quartett den dritten Platz und damit einen Podestplatz bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften.
Es ist schon eine besondere Kombination: 1500 Meter und Speer. Aber Johannes Flotho beherrscht sie, was er auch jetzt wieder unter Beweis gestellt hat.
So holte sich der Denzlinger bei den Baden-Württembergischen Winterwurfmeisterschaften U20 Anfang Februar in Frickenhausen die Bronzemedaille im Speerwurf. Den jetzt 800 Gramm schweren Speer schleuderte er auf 32,90 Meter.
Und genau sechs Tage später lief er zur Silbermedaille über 1500 Meter der U20 bei den Badischen Hallenmeisterschaften in Mannheim mit einer Zeit von 4:45,11 Minuten.
Herzlichen Glückwunsch zu diesen beiden Medaillen!
Am vergangenen Mittwochabend, den 28.01.26, reisten insgesamt 8 Athlet*innen des LC Breisgau nach Karlsruhe, um dort in der Europahalle an den 60 m, 200 m und 800 m teilzunehmen.
Zum ersten Mal in den Trikots des LC Breisgau gingen Lena Taube, Jakob Buttenmüller, Tim Hildebrandt, Moritz Müller und Hanna Meißner an den Start.
Tim konnte seinen Lauf über 60 m mit schnellen 7,74 s direkt gewinnen und auch Lena und Jakob erreichten mit 9,17 s bzw. 8,17 s solide Zeiten.
Moritz benötigte für die 60 m 8,22 s und auch über die 800 m zeigte er ein gutes Rennen in 2:29,99 min. Johannes Flotho konnte sich in der MJU20 über eine PB freuen, denn er erreichte bei einem rasanten Lauf eine starke Zeit von 2:15,74.
Am Ende eines langen Abends standen schließlich noch die Läufe über 200 m auf dem Programm: Lena sprintete über diese Distanz zu 32,25 s, Jakob benötigte für die Runde 26,53 s, Luis 26,36 s und Tim konnte mit 25,70 s sogar eine Zeit von unter 26 Sekunden erreichen! Auch Eva Maria Kapferer (30,69 s) und Hanna Meißner waren in der WU18 schnell unterwegs. Dabei blieb Hanna sogar deutlich unter 30 s (29,37 s).
Für Lena, Jakob, Tim und Luis geht es am 15. Februar zu den Deutschen Hochschulmeisterschaften nach Erfurt, wo sie die Universität Freiburg vertreten. Johannes startet am gleichen Tag bei den Badischen Meisterschaften in Mannheim.
Die Emmendingerin Ruby Wohlfahrt im Trikot des LC Breisgau macht da weiter, wo sie letzte Saison mit der Endlaufteilnahme bei den Deutschen Jugendmeisterschafaten aufgehört hat. Mitte Januar startete die 16-Jährige beim Internationalen Sindelfinger Hallenmeeting. Beim 800-Meter-Rennen der höheren Altersklasse U20 belegte sie in 2:13,73 Minuten den vierten Rang. Damit verpasste sie ihre Freiluftbestzeit im ersten Hallenrennen nur um 18 Hundertstel. Eine Woche später konnte sie beim Hallensportfest in Mannheim sogar eine neue PB über 400 Meter aufstellen. Sie gewann den Lauf der U18 in 58,90 Sekunden und blieb damit erstmals unter 59 Sekunden.
Großes Ziel ist jetzt die Deutsche Jugendhallenmeisterschaft, wo sie über 800 Meter der U20 starten wird und die am 20.Februar im bereits vertrauten Sindelfinger Glaspalast stattfinden wird.
Bei den Baden-Württembergischen Mastersmeisterschaften im Sindelfinger Glaspalast Ende Januar war Wolfgang Scheffler der einzige Starter des LC Breisgau, für alle anderen Mastersathleten und -athletinnen passte der Termin leider nicht.
Auch Wolfgang Scheffler trat nicht in Bestform an, hatte er doch Ende des letzten Jahres einen Muskelfaserriss erlitten. Trotzdem konnte er in der M55 gut mithalten und wurde über die 60 Meter Hürden in 10,39 Sekunden nur knapp geschlagen Zweiter. Auch im Hochsprung gewann er mit übersprungenen 1,56 Metern die Silbermedaille, Im Weitsprung holte er mit 4,78 Metern sogar Gold, genauso wie im Dreisprung mit 10,24 Metern. Am Ende zeigte sich der 56 Jährige mit der Medaillenausbeute sehr zufrieden, auch wenn leistungsmäßig noch Luft nach oben war. „Jetzt heißt es verletzungsfrei bleiben und die alte Schnelligkeit wieder bekommen“ blickt der Denzlinger auf die Deutschen Masters Anfang März in Düsseldorf voraus. Höhepunkt der Hallensaison soll dann Ende März die Masters-EM in Torun sein.
Am vergangen Samstag, den 17.01.26, machten sich sieben Athlet*innen des TVD und LC Breisgau auf den Weg nach Lörrach, um dort an einem Wurfwettkampf teilzunehmen.
Die U18 des LC Breisgau wurde durch Thore Stolz und Laurenz Kühnlein vertreten, die an allen drei Disziplinen teilnahmen. Laurenz warf den Speer auf gute 20,42m, Thore zeigte solide 18,33m. Mit 6,78m im Kugelstoßen erreichte Thore einen 5. Platz, Laurenz kam mit 6,46m auf Rang 6. Im Diskuswurf gelang es Laurenz schließlich, eine neue PB von 17,76 aufzustellen! Auch Thore konnte sich über eine neue PB freuen, denn er schleuderte den Diskus auf gute 18,71m. Mit diesen Weiten konnten sie sich den 5., bzw 6. Rang in starker Konkurrenz sichern.
In der U20 waren Johannes Flotho und Patrick Weis für den LC Breisgau nun mit schweren Geräten in allen drei Wurfdisziplinen am Start. Johannes zeigte sich im Speerwurf mit 35,34m besonders stark, erreichte aber auch im Kugelstoßen mit 8,54m und im Diskusswurf mit 23,27m starke Weiten. Mit diesen guten Ergebnissen landete er in allen drei Disziplinen auf dem 3. Platz. Patrick war mit 18,48m im Disskusswurf erfolgreich und wuchtete die nun 6kg schwere Kugel auf 6,41m. Sein Speer segelte abschließend noch auf 23,36m. Patrick erreichte mit seinen Weiten schließlich auch drei Mal den vierten Platz.
Für den TVD traten in der U16 Amalia Gnann, Josephine Furtwängler und Bjarne Stolz an. Beim Kugelstoßen landete Amalias Kugel nach 7,07m, Josephines nach 7,43m. Bjarne stieß die 4kg schwere Kugel auf gute 6,41. Josephine und Bjarne konnten sich hier über ihre Leistung freuen, denn diese Weiten bedeuteten für Beide PB und einen guten 3. Platz in einem starken Teilnehmerfeld! Außerdem startete Bjarne im Diskuswurf, bei dem er eine gute Weite von 19,60m zeigte. Die U16 des TVD trat außerdem im Speerwurf erfolgreich an, Amalia und Josephine konnten auch hier zwei neue PB‘s verzeichnen. Amalias Speer landete nach 14,49m, Josephines nach 17,35m. Somit erreichten sie Platz drei und vier. Bjarne erreichte außerdem noch eine Weite von 15,58m mit dem Speer.
Insgesamt konnten TVD und LC Breisgau gute Mannschaftsergebnisse abliefern und außerdem die Vielseitigkeit der Athlet*innen unter Beweis stellen.