Am zweiten Sonntag im April fand der Mein Freiburg Marathon statt und beim Halbmarathon war der LC Breisgau mit drei Läufern vertreten.
Nicklas Scheffler im blauen Shirt mit der 12012, rechts daneben Frederik Schloßhauer mit der 9990 und hinter ihm verdeckt Sebastian von Schwerin Bild von Daniel Thoma
Schnellster war Frederik Schloßhauer in 1:20,04 Stunden, Sebastian von Schwerin war nach 1:22,34 Stunden im Ziel, dicht gefolgt von Nicklas Scheffler mit 1:23,23 Stunden.
Einen erfolgreichen Ausflug nach Torun (Polen) machten Wolfgang Scheffler und Gabriele Engelhardt. Die beiden Vorstandsmitglieder des LC Breisgau nahmen an der Emaci (European Masters Championchips Indoor) teil, die eine Woche nach der Hallen-Weltmeisterschaft der Aktiven in der imposanten Leichtathletikhalle von Torun stattfand.
Für Wolfgang begann es gleich mit seiner Lieblingsdisziplin Hochsprung. Nachdem er wenige Wochen zuvor Deutscher Hallenmeister in der M55 geworden war, konnte er auch auf europäischer Ebene mithalten. Bis 1,60 Meter sprang der 57-Jährige alle Höhen im ersten Versuch und es waren noch 4 Teilnehmer dabei. Über 1,65 Meter ging es für alle in den dritten Versuch, Wolfgang touchierte die Latte und sie fiel. Beim Serben Aca Stankovic dagegen blieb sie liegen, so dass dieser Gold gewann. Wolfgang Scheffler ist stolz und glücklich mit seiner Silbermedaille.
Als nächstes stand der Fünfkampf auf dem Programm, hier lieferte Wolfgang seine Leistungen ab. Mit einem Sieg im Hochsprung, einer Schwäche beim Kugelstoßen und einem couragierten 1000-Meter-Lauf kam er mit 3412 Punkten auf den neunten Platz.
Zum Schluß der Veranstaltung wurde noch der Dreisprung ausgetragen und trotz der ganzen vorherigen Anstrengungen war noch Energie da für einen Sprung auf 11,03 Meter, der zu einem nicht erwarteten 4.Platz reichte.
Wolfgang Scheffler und Gabriele Engelhardt in der Arena von Torun (PL) Bild: Hanna Scheffler
Bei den Winterwurfmeisterschaften der Emaci ging nach längerer internationaler Pause Gabriele Engelhardt wieder an den Start. Mittlerweile in der W55 angekommen startete sie in einem großen Teilnehmerinnenfeld gegen starke Konkurrenz. Die 57-Jährige kam nur schwer in den Wettkampf, sicherte sich aber mit dem dritten Versuch auf 40,71 Meter eine Medaille. Im letzten Durchgang kam es dann zum spannenden Finale, denn Gabi konnte sich auf 42,91 Meter verbessern und auf den Silberrang vorschieben, wurde jedoch mit 43,26 Meter von der Finnin Kirsi Spoof-Tuomi ausgekontert, Gold ging an deren Landsfrau Satu Lehtonen mit 43, 61 Metern.
Am Ende konnten beide mit vielen schönen Begegnungen, zufrieden und mit einer Medaille im Gepäck nach Hause fahren und das Osterfest genießen.
Frederik Schloßhauer hatte sich zusammen mit Raphael Dumm ein halbes Jahr lang intensiv vorbereitet für den Start bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Frankfurt, die im Rahmen des 24. mainova Halbmarathons Ende März ausgetragen wurden. Ein Event mit über 12.000 Teilnehmern und „echt eine mega Erfahrung und hat sich definitiv für mich gelohnt“, berichtet Frederik.
Frederik Schloßhauer bei den Dt. Halbmarathon-Meisterschaften 26 am Mainufer vor der Skyline von Frankfurt Bild: privat
Am Ende hat es mit offiziellen 1:19:08 Stunden für Platz 262 bei den deutschen Meisterschaft gereicht. „Der Start war sehr chaotisch mit viel Rangeleien und ich konnte nicht immer Ideallinie laufen. Jedoch kam ich super ins Rennen rein und es hat an diesem Tag alles gepasst“, zeigt sich Frederik mit der Zeit sehr zufrieden, die auch eine neue persönliche Bestzeit für ihn ist.
Frederik und Raphael, die beiden Finisher im Frankfurter Waldstadion Bild: privat
Bei den Deutsche Hallen‑Masters 2026 am 6. und 7. März in Düsseldorf konnten Manuel Arnegger und Wolfgang Scheffler (LC Breisgau, TV Denzlingen) sowie Gabriele Engelhardt (LC Breisgau/TV Breisach) mit starken Leistungen überzeugen und mehrere Medaillen gewinnen.
In der Altersklasse M50 sicherte sich Manuel Arnegger den Deutschen Meistertitel im Dreisprung. Mit einer Weite von 11,64 Metern setzte er sich gegen die Konkurrenz durch und stand am Ende ganz oben auf dem Podest. Auch in seinen weiteren Disziplinen zeigte Arnegger eine überzeugende Form: Im Weitsprung belegte er mit 5,46 Metern einen starken vierten Platz. Ebenfalls Rang vier erreichte er im 60-Meter-Hürdenlauf, den er in 9,46 Sekunden absolvierte.
Noch erfolgreicher verlief das Wochenende für Wolfgang Scheffler in der Altersklasse M55. Gleich zwei Mal durfte er sich über den Deutschen Meistertitel freuen. Im Dreisprung gewann er mit 10,45 Metern Gold, im Weitsprung setzte er sich mit einer Weite von 5,17 Metern ebenfalls an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Zudem sprang Scheffler im Hochsprung über 1,66 Meter und wurde damit Deutscher Vizemeister.
Wolfgang Scheffler – mit reichlich Edelmetall dekoriert – Deutsche Masters Halle 26 in Düsseldorf Foto: privat
Auch gemeinsam standen die beiden Athleten auf dem Podest. In der Altersklasse M50 liefen sie als Mitglieder der 4-x-200-Meter-Staffel der StG Südbaden zu einer Zeit von 1:47,59 Minuten und sicherten sich damit den dritten Platz.
Beim Hammerwerfen der W55 zeigte sich Gabriele Engelhardt. Gleich im ersten Versuch schleuderte die 57-Jährige das 3-Kg-Gerät auf 43,27 Meter und sicherte sich damit den Titel.
Viel Spaß hatte die W55 – Hammerwurf bei der Siegerehrung – in der Mitte die kleine Gabi – Foto: privat
Mit insgesamt vier Deutschen Meistertiteln, einer Silber- und einer Bronzemedaille sowie weiteren Top-Platzierungen kehrten die Drei äußerst erfolgreich von den nationalen Titelkämpfen aus Düsseldorf zurück und sorgten für einen starken Auftritt der regionalen Leichtathletik. Zudem zeigten sich Wolfgang und Gabi bereit für die Masters-EM, die Ende März im polnischen Torun stattfindet.
Bericht: Stefanie Flotho mit Ergänzungen von Gabriele Engelhardt
Ende Februar konnte der Crosslauf am Opfinger See nachgeholt werden und damit auch die Gesamtsieger der Crosslaufserie ermittelt werden.
Bei der männlichen Jugend U20 trat Johannes Flotho (LC Breisgau/TV Denzlingen) an, siegte in 20:51 Minuten und konnte damit auch den Gesamtsieg einfahren. Damit geht eine erfolgreiche Wintersaison zu Ende, die mit Erfolgen über 1500 Meter, im Speerwerfen und im Crosslauf in Erinnerung bleiben wird.
Sieger und Gesamtsieger: Johannes Flotho beim Crosslauf am Opfinger See – Bild von Daniel Thoma
In der M60 absolvierte Michael Oberst (LC Breisgau/TV Freiburg St. Georgen) den 8750 Meter langen Hauptlauf. Die sieben Runden durch Ufermatsch, Beachsand und über die Liegewiese am Opfinger See absolvierte er in 39:48 Minuten. „Meine Tageskonkurrenz in der M60 habe ich in der ersten bzw. dritten Runde hinter mir gelassen“ freute sich der Neu-60er über seinen Tagessieg. Letztlich unangefochten gewann er auch die Serie, weil Klaus Muser vom TuS Badenweiler, einziger Konkurrent um den Gesamtsieg in seiner Altersklasse, zum vierten Lauf der Serie nicht angetreten ist. „Ein solider Auftakt ins Laufjahr. Next Exit Sulzburg“ fasste Michael Oberst den Tag zusammen.I
Michael Oberst am Opfinger See – Sieger und Gesamtsieger in der M60 – Bild : privat
Es ist schon eine besondere Kombination: 1500 Meter und Speer. Aber Johannes Flotho beherrscht sie, was er auch jetzt wieder unter Beweis gestellt hat.
So holte sich der Denzlinger bei den Baden-Württembergischen Winterwurfmeisterschaften U20 Anfang Februar in Frickenhausen die Bronzemedaille im Speerwurf. Den jetzt 800 Gramm schweren Speer schleuderte er auf 32,90 Meter.
Und genau sechs Tage später lief er zur Silbermedaille über 1500 Meter der U20 bei den Badischen Hallenmeisterschaften in Mannheim mit einer Zeit von 4:45,11 Minuten.
Herzlichen Glückwunsch zu diesen beiden Medaillen!
Die Emmendingerin Ruby Wohlfahrt im Trikot des LC Breisgau macht da weiter, wo sie letzte Saison mit der Endlaufteilnahme bei den Deutschen Jugendmeisterschafaten aufgehört hat. Mitte Januar startete die 16-Jährige beim Internationalen Sindelfinger Hallenmeeting. Beim 800-Meter-Rennen der höheren Altersklasse U20 belegte sie in 2:13,73 Minuten den vierten Rang. Damit verpasste sie ihre Freiluftbestzeit im ersten Hallenrennen nur um 18 Hundertstel. Eine Woche später konnte sie beim Hallensportfest in Mannheim sogar eine neue PB über 400 Meter aufstellen. Sie gewann den Lauf der U18 in 58,90 Sekunden und blieb damit erstmals unter 59 Sekunden.
Großes Ziel ist jetzt die Deutsche Jugendhallenmeisterschaft, wo sie über 800 Meter der U20 starten wird und die am 20.Februar im bereits vertrauten Sindelfinger Glaspalast stattfinden wird.
Bei den Baden-Württembergischen Mastersmeisterschaften im Sindelfinger Glaspalast Ende Januar war Wolfgang Scheffler der einzige Starter des LC Breisgau, für alle anderen Mastersathleten und -athletinnen passte der Termin leider nicht.
Auch Wolfgang Scheffler trat nicht in Bestform an, hatte er doch Ende des letzten Jahres einen Muskelfaserriss erlitten. Trotzdem konnte er in der M55 gut mithalten und wurde über die 60 Meter Hürden in 10,39 Sekunden nur knapp geschlagen Zweiter. Auch im Hochsprung gewann er mit übersprungenen 1,56 Metern die Silbermedaille, Im Weitsprung holte er mit 4,78 Metern sogar Gold, genauso wie im Dreisprung mit 10,24 Metern. Am Ende zeigte sich der 56 Jährige mit der Medaillenausbeute sehr zufrieden, auch wenn leistungsmäßig noch Luft nach oben war. „Jetzt heißt es verletzungsfrei bleiben und die alte Schnelligkeit wieder bekommen“ blickt der Denzlinger auf die Deutschen Masters Anfang März in Düsseldorf voraus. Höhepunkt der Hallensaison soll dann Ende März die Masters-EM in Torun sein.
Bei der traditionellen Crosslauf-Serie sind auch Athleten des LC Breisgau erfolgreich an den Start gegangen.
Erste Station war der Cross in Endingen, der bereits Mitte Oktober stattgefunden hat. Zu diesem Zeitpunkt war nur Michael Oberst schon bereit. Da in Frankreich der Altersklassenwechsel nicht zum 1.1 sondern bereits im Herbst statt findet und sich die Crosssserie dieser Regelung anschließt, gab Michael Oberst seinen Einstand in der M60 und siegte gleich einmal in 37:41 Minuten.
Danach ging es Anfang November zum Cross des Remparts nach Neuf-Brisach. Hier gab Dirk Müller seinen Ausstand vom LC Breisgau. Der M55-Athlet war Teil des erfolgreichen Teams M50 der StG Südbaden, ist aber aus Südbaden weggezogen in seine alte fränkische Heimat. Er erreichte nach 35:21 Minuten das Ziel und wurde damit sehr guter Zweiter in der M55. In der M60 holte sich Michael Oberst seinen nächsten Sieg in 36:01 Minuten. Noch schneller waren erwartungsgemäß Frederik Schloßhauer und Sebastian von Schwerin in der stark besetzten Männerklasse. Frederik belegte in 30:46 Minuten Rang 7 direkt vor Sebastian, der nach 31:31 Minuten das Ziel erreichte. In der MU20 ging Johannes Flotho an den Start und kam in 25:38 Minuten als Zweiter ins Ziel – eine tolle Leistung. Der TV Denzlingen hatte insgemsamt mit einer ganzen Schar an Schülerinnen und Schülern einen Ausflug zu dieser großartigen Veranstaltung im benachbarten Elsass gemacht.
Dritte Station war dann der Cross in Gundelfingen Ende November. Hier musste sich Michael Oberst in der M60 erstmals geschlagen geben und wurde in 38:56 Minuten Zweiter. Sebastian von Schwerin wurde in der Männerklasse Sechster in 33:32 Minuten und Johannes Flotho wiederholte seinen zweiten Platz in der MU20 in 23:07 Minuten.
Johannes Flotho beim Crosslauf in Gundelfingen – Bild von Daniel Thoma
Nun sollten Anfang Dezember beim Cross am Opfinger See die Seriensieger ermittelt werden. Doch leider wurde die Veranstaltung abgesagt, soll aber im Frühjahr nachgeholt werden. Es bleibt also spannend, ob Michael noch der Gesamtsieg gelingt, ob Johannes Zweiter bleibt und welchen Platz Sebastian noch erreichen kann.
Super zufrieden kehrte Stephanie Hermel-Langkau aus Bräunlingen zurück, wo sie Mitte Oktober im Rahmen des Schwarzwald-Marathons ihren Titel als Baden-Württembergische Meisterin im Halbmarathon der W45 verteidigen konnte. Bei einem der schönsten, aber auch hügeligsten Halbmarathons mit knapp 250 Höhenmetern konnte sie ihre Bestzeit aus dem Vorjahr um eine Minute auf 1:34,25 Stunden verbessern. „Ich fand es echt hart, vor allem runter“ bilanzierte die 45-Jährige.
Schwarzwald-Marathon in Bräunlingen am 12. Oktober 2025 – Stephie im Ziel – Bild von Daniel Thoma